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Historie

Wappenkunst Person Kontakt

Abbildung Widmung2

»Ob ich gleich der Mittelalterlei keineswegs günstig bin, so mag ich doch gern ihren Geist und Geschmack alsdann walten lassen, wenn von Dingen die Rede ist, die sich dort herschreiben. Dies ist nun gerade das Wappen!«
Goethe

»Heraldik hat auch immer etwas mit Humor zu tun!«
Erzbischof Bruno B. Heim

Abbildung Widmung1

Selten hat sich ein Phänomen Jahrhunderte hindurch so gleichbleibend behaupten können, um sich heute wieder zunehmender Beliebtheit zu erfreuen: Das Familienwappen und die damit verbundene Wappenkunst, die Heraldik. Im Verlauf der Kreuzzüge entstanden, ehemals Bestandteil der ritterlichen Bewaffnung, wurden Wappen zum Symbol für Würde und Macht, zu erblichen Familienemblemen.

Heute kann jedermann in Deutschland ein Wappen annehmen. Der Schutz des neuangenommenen Wappens bemisst sich nach den bürgerlich-rechtlichen Bestimmungen über das Namensrecht. Eine Wappenregistrierung, etwa in der DWR des »HEROLD« oder der Wappenrolle des »Wappen-Löwen« Heraldische Gesellschaft e.V., bietet sich an und dient der Sicherung des Schutzes am Wappen analog zum Namensrecht gemäß § 12 BGB.

Abbildung Widmung3

Was bringt man in das neu entworfene Familienwappen ein? Möglichst wenig, denn die einfachsten Schildbilder sind die heraldisch wertvollsten. Schild, Helmzier und Helmdecke sollten im Zeitstil zueinander passen. Zwei Farben genügen, mehr als drei sollten vermieden werden. Einfachheit ist heute auf diesem Gebiet einstiger Prachtentfaltung groß geschrieben, wobei trotz der streng zu beachtenden heraldischen Regeln der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind.